12 Tangos" lief 67 Wochen in den deutschen Kinos, mehr als 50.000 Zuschauer sahen den Film in Deutschland und Japan. "12 Tangos" war ein Festival-Erfolg in Warschau, Seoul, Sofia, Kolkata, Innsbruck, Salzburg, Genf und Yamagata.

Der Film ist in Deutschland, Österreich und in der Schweiz als Soundtrack Edition mit Film-DVD und Soundtrack-CD in deutscher Sprache bei Sunfilm/Tiberius erhältlich und kann hier bestellt werden.

Die internationale DVD-Fassung von "12 Tangos" kann leider nur außerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bestellt werden. Ein Versand der internationalen Edition in diese drei Länder ist leider nicht möglich
 
 
 
 
 
In der "Catedral", einem 200 Jahre alten Kornspeicher in Buenos Aires, spielt ein argentinisches Tango-All-Star-Orchester 12 bekannte Tangos, während sich die Gäste des allwöchentlichen Tangoballs dazu im Kreise drehen. Im Mittelpunkt stehen der 71jährige Berufstänzer Roberto Tonet und die 20jährige Tänzerin Marcela Maiola. Tonet hat seine Rente während der Bankenkrise verloren, Marcela bereitet ihre Auswanderung nach Europa vor.

Um sie herum tanzen weitere Menschen, denen wir im Verlaufe des Films aus der "Catedral" ins wirkliche Leben folgen: Wir sehen die beiden Schulkindern Rodrigo und Fabiana, die im verarmten Tangostadtteil Pompeya wohnen. Rodrigo ist der Sohn bolivianischer Einwanderer, Fabiana lebt mit ihren drei Geschwistern alleine, seit die Mutter als Putzfrau nach Spanien gehen musste, um die Raten für ihre bescheidene Bleibe zu verdienen. Der Film begleitet den Abschied der Mutter und die zurück gelassenen vier Kinder.

Im angesagtesten Tangoschuppen der Stadt treffen wir natürlich auch auf die fünf Freaks der Trashrockband "Las Munecas", die hier in der "Catedral" leben, dort die Tangobälle ausrichten und Gardel-Lieder auf ihren E-Gitarren interpretieren.

Tango ist der Ausdruck von Krise und Hoffnungslosigkeit, und dieser Zusammenhang wird über die Geschichten dieser Tangotänzer deutlich, die die aktuelle Situation um Vermögen, Job und Einkommen gebracht hat.

In 12 Tangos erzählt der Film die Geschichten dieser Tänzer und ihrer Vorfahren. Tango, Krise, Ein- und Auswanderung fügen sich organisch darin ein, über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft dieser Menschen wird die Geschichte des Tangos selbst erzählt und ein Porträt der Stadt Buenos Aires gezeichnet.

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86 Minuten, Deutschland/Argentinien
Dokumentarfilm von Arne Birkenstock
Musik von Luis Borda
Deutschland / Argentinien 2005
Bildformat: 16:9, 1:1,85
Tonformat: Stereo und Dolby.Digital 5.1
 
 
 
Für den Film "12 Tangos" hat der Komponist und Gitarrist Luis Borda einige der besten argentinischen Musiker zu einem Orchester zusammengestellt und 16 Tangos exklusiv für diese Filmproduktion arrangiert und eingespielt. Im Orchester für "12 Tangos" wurden bewusst verschiedene Generationen vereint:

Die 92jährige Maria de la Fuente singt zusammen mit Lidia Borda, laut "Rolling Stone" die "beste Tangosängerin der Gegenwart". Ausserdem singen Gabriel Menendez, Jorge Sobral und Eduardo Borda.

Der Film zeigt die letzten Aufnahmen mit der Bandoneon-Legende José Libertella, der kurz nach dem Ende der Dreharbeiten völlig überraschend verstarb. Am Bandoneon spielen ausserdem Julio Pane und der jungen, soeben für den Grammy nominierte Pablo Mainetti. Die Solo-Geige spielt der Konzertmeister des Teatro Colón Mauricio Marcelli und wird dabei von Humberto Ridolfi (Geige) und Elisabet Ridolfi (Bratsche) unterstützt. Auch die Rhythmus-Gruppe vereint mit dem Pianisten Diego Schissi und dem Salgán-Bassisten Oscar Giunta jung und alt. Dazu kommen erstklassige Musiker an für den Tango ungewöhnlichen Instrumenten: Juan Cruz de Urquiza (Trompete), Pablo La Porta (Perkussion), Marcos Cabezas (Vibraphone), Diego Pojomowsky (E-Bass), sowie das Saxophon-Quartett "De Coté.

Das Repertoire dieses einzigartigen All-Star-Orchesters umfasst Klassiker wie "Adios Nonino", "Sur", "La Cachila", "La Puñalada" und die "Milonga de mis amores", aber auch unbekanntere Schätze wie "Pampero", "En carne propia" oder den wunderschönen Walzer "El Paisaje, sowie Neukompositionen wie "Ironía del Salón" und "Corralito".

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16 Tangos exklusiv arrangiert und eingespielt für den Film "12 Tangos". Alle Arrangements von Luis Borda. Interpreten u.a.: José Libertella, Julio Pane, Maria de la Fuente, Lidia Borda und Jorge Sobral
 
 
 
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Regie & Drehbuch: ARNE BIRKENSTOCK; D.o.P.: VOLKER NOACK; Kamera: VOLKER NOACK, SERGIO GAZZERA, JOSÉ MANUEL CAJARAVILLE, TONI HERVIDA; SteadyCam: SERGIO GAZZERA; Schnitt: FELIX BACH; Musikalische Leitung: LUIS BORDA; Choreographie: GUILLERMINA QUIROGA; Ton: GASPAR SCHEUER; Tonmischung und Mastering: MIGO FECKE, RFGH STUDIOS COLOGNE, CLEMENS HAAS, RFGH STUDIOS COLOGNE; Produktionsleitung: TONI HERVIDA; Redaktion ZDF / ARTE: CHRISTOPHER JANSSEN; Produzenten: ARNE BIRKENSTOCK, THOMAS SPRINGER, HELMUT G. WEBER; Koproduzenten: PETER BACH, HANS G. HAAKSHORST

Eine Produkton der Fruitmarket Kultur und Medien GmbH (LOGO) und Tradewind Pictures GmbH mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE. Entwickelt mit der Unterstützung von Eurodoc und dem MEDIA Programm der Europäischen Union.

Protagonisten, Musiker und Tänzer: Protagonisten: ROBERTO TONET, MARCELA MAIOLA, YOLANDA ZUBIETA, MARIANA ZUBIETA, FABIANA ZUBIETA; Tänzer: GISELA GALEASSI Y GASPAR GODOY, IVAN ROMERO Y MARCELA VESPASIANO, ROBERTO TONET („EL ALEMAN“), MARCELA MAIOLA, NESTOR LOPEZ; Gesang: LIDIA BORDA, MARIA DE LA FUENTE, JORGE SOBRAL; Gitarre: LUIS BORDA; Bandoneón: JOSÉ LIBERTELLA, JULIO PANE, PABLO MAINETTI, Geige: MAURICIO MARCELLI, HUMBERTO RIDOLFI; Bratsche: ELISABETH RIDOLFI; Trompete: JUAN CRUZ DE URQUIZA; Saxophon: Cuarteto de saxos DE COTÉ: SERGIO PALESTRINI, NICOLAS PORLEY, GUSTAVO HUNT, MARTÍN PANTYRER, Klavier: DIEGO SCHISSI, Kontrabass: OSCAR GIUNTA, E-Bass: DIEGO POJOMOWSKY; Vibraphon: MARCOS CABEZAS; Perkussion: PABLO LA PORTA, Gesang und Gitarren: LAS MUÑECAS

DVD-Edition Produzenten: Arne Birkenstock; Produktionsleitung: Kirsten Schauries; Produktionsassistenz: Rickie Klingler; DVD authoring: Dani Ludwig, Design: Dietmar Brandenburg, Matthias Schäfer; Webprogrammierung: Vilas G. Pomp; M. Thyssen Softwareentwicklung, Aachen; Erzähler: Bernt Hahn

 
 
 
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Quelle: S&K Rechtsanwälte www.streifler.de
 
 
 
 
 
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